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Mait Martin wurde 1967 in Tallinn geboren. Er studierte am G.Ots-Konservatorium, an
der Estnischen Musikakademie sowie an der Musikhochschule Karlsruhe. Sein
Lehrer dort war Boris Björn Bagger,
bei dem er später auch ein Aufbaustudium absolvierte. Seine musikalische
Ausbildung vertiefte er desweiteren durch den Besuch von Meisterkursen bei
David Russell, Jukka Savijoki, Nikita Koschkin u.a.
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Foto: © edition 49 GMbH, 2003 |
1995 führte ihn die Mitarbeit im internationalen Aleph-Gitarrenquartett zu den Uraufführungen verschiedener Werke der neuen Musik in Rom, Donaueschingen u.a. In Estland hatte er mehrere Rundfunk- und Fernseheauftritte (u.a. die Uraufführung des ihm gewidmeten Gitarrenkonzertes „Concerto semplice“ von T. Kõrvits - verlegt bei der edition 49 GMbH)
Durch die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Ensembles hatte Mait Martin Gelegenheit, Musik aus allen Epochen von der Renaissance bis hin zu A. Schönberg oder den zeitgenössischen Komponisten Estlands aufzuführen. Als Beispiele seien hier die Uraufführungen der neuen Musik mit dem renommierten "NYYD-Ensemble" oder die CD-Produktion "1st Acoustic Graffiti" mit S. Sisask und B. Bagger. In Estland hat er mehrere Inszenierungen am Stadttheater Tallinn musikalisch begleitet.
Als Solist ist Mait Martin außer Estland in Deutschland, Lettland und Finnland aufgetreten.
2004 beendete er ein Zweitstudium an der Universität Karlsruhe (TH) in Musikwissenschaft und Kunstgeschichte mit dem Abschluss Magister Artium (M.A.)